Erfolgreich durch den Tag: Mehr Karriere dank gesundem Schlaf

 

Erfolgreich im JobMit der Feststellung, dass ein gesunder Schlaf die Grundlage für erfolgreiches Schaffen am Tage ist, lockt man heute sicher keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Zu allgemein und zu bekannt ist das mittlerweile geworden und nur ziemlich abergläubische Leute meinen, im Schlaf irgendeine Botschaft übermächtiger Wesen feststellen zu müssen. Vielmehr haben Schlaflabor und andere Entwicklungen unser nächtiges Tun und Handeln ausgiebig untersucht und sich dabei besonders der Problematik rund um das Schnarchen angenommen. Diese wurde lange ein bißchen ignoriert oder mit schlichten Methoden bekämpft, die oftmals eine echte Qual für die Betroffenen darstellte. Ungern sprachen Betroffene darüber und wenn Schnarchen tatsächlich mal zur Besprechung gelangt, so machte man sich darüber lustig oder hielt es für ziemlich unwichtig. Mittlerweile ist das anders geworden und vom medizinischen Standpunkt her war das auch überfällig! Denn Schnarchattacken können nicht selten zu einer Gefahr für Leib und Leben werden. Kaum jemand weiß dass, selbst wenn wie erwähnt viele den gesunden Schlaf als wichtiges Element unseres Lebens preisen mögen. Aber gesunder Schlaf bedeutet eben nicht nur ein erhofftes Durchschlafen oder das passende Kissen für die Muskulatur im Nacken, er bedeutet vielmehr auch die richtige Atmung – und diese ist beim Schnarchen in der Regel nachhaltig gestört. Wenn aber die Atmung nicht richtig funktioniert, dann können sich gleichfalls gefährliche Erkrankungen ausbilden, über die dann kaum noch jemand spöttisch lächeln mag. Schnarchen als Thema zu akzeptieren und zu diskutieren tut Not und es gibt glücklicherweise ein Umdenken zumindest in unseren modernen westlichen Gesellschaften. Niemand muss sich mehr schämen mit einem solchem Problem zum Arzt zu gehen und auch die betroffenen Partner von Schnarchern können bei professioneller Hilfe wieder zu gesundem Schlaf gelangen. Das ist gar nicht schwer und erfordert eben nur die eingängige Auseinandersetzung mit dem Problem. Wir wollen hier deshalb einmal genauer erläutern, was unter dem Schnarchen im Einzelnen zu verstehen ist, welche Folgen es haben kann und vor allem welche Maßnahmen in welchen Fällen sinnvoll erscheinen. Denn es ist natürlich auch hier wie überall in der Medizin: Vieles ist möglich, doch nicht alles ist unbedingt nötig.

 

Was Schnarchen überhaupt ist

Wie bereits beschrieben ist Schnarchen keineswegs normal, sondern immer ein Einschränkung gewöhnlicher Körperfunktionen. Wenn man es genau betrachten will, ist Schnarchen eine Art Atemgeräusch, das aufgrund vielfältiger Störungen entstehen kann. In erster Linie ist die beeinträchtigte Nasenatmung dazuzurechnen: Aufgrund bestimmter Faktoren wird im Gaumen oder im Rachen keine richtige Spannung aufrechterhalten, die daraus entstehende Schlaffheit der Muskeln führen zum regelrechten Flattern des Gaumensegels und das Schnarchen wird wahrnehmbar! Die bekannten Geräusche erinnern deshalb in den meisten Fällen an ein unruhig im Wind flatterndes Segel, genau wie man es von Booten kennt. Natürlich macht das niemand aus bloßem Willen, sondern vielmehr gibt es dafür viele Ursachen.

Ganz vorneweg sind Faktoren des persönlichen Lebenswandels entscheidend. Lange Zeit und auch heute noch wird behauptet, ein guter Schluck Wein oder gar Schnaps vor dem Schlafen helfen bei der Nachtruhe. Was für ein Unsinn rufen die Forscher aus und sie liegen damit völlig richtig: Alkohol begünstigt das Schnarchen, weil er die Körperfunktionen natürlich durcheinanderbringt. Ebenfalls sehr intensiv wirken Zigaretten, die Schleimhäute in Nase und Rachen austrocknen lassen und die deshalb ebenso die normale Atmung behindern. Es gibt zudem Medikamente, die nachhaltig auf das Luftholen wirken, es dämpfen oder in seiner Intensität verstärken können. Es gibt eine Menge wirksamer Mittel gegen Schnarchen aber gerade die mittlerweile immer häufiger verschriebenen Psychopharmaka wirken direkt auf das Atemsystem und können Schnarchattacken begünstigen. Und nicht zuletzt ist selbstverständlich das gesellschaftlich geradezu grassierende Übergewicht ein Verursacher vieler Probleme und bewirkt ebenfalls das Schnarchen. Wer abnimmt und Sport treibt, tut auch an dieser Stelle seiner Gesundheit viel Gutes! Der Körper liegt leichter auf, man schläft seltener auf dem Rücken (der typischen Schnarchlage des Nachts) und hat zudem viel bessere Kondition!

Neben diesen Ursachen gibt es natürlich auch genetische Beeinträchtigungen, zuvorderst die krumme Nasenscheidewand. Daran leiden viele Menschen und manche begünstigen eine Ausbildung durch ihren Lebenswandel geradezu. Kein Wunder, dass man sich zum Beispiel bei dauerhaftem Kokainkonsum die Nase zusehends ruiniert und dann mit Schnarchattacken zu kämpfen hat. Eine Bronchitis hingegen ist, so lange sie nicht chronisch wird und sich zu einer COPD entwickelt, oft nur ein vorübergehender Faktor für das Schnarchen, sollte aber trotzdem genau beobachtet werden. Manche Schnarcher erleiden dann sogenannte Apnoen, bei denen die Atmung zum Teil sehr lange aussetzt – mit allen unangenehmen Folgen mangelhaftem Sauerstoffkonsums!

 

Ursachen

Schnarchen ist eine Störung der Atmung. Wer die typischen Geräusche kennt, der weiß um die Ähnlichkeit mit einem flatternden Segel! Das kommt vom Flattern des Gaumensegels, das wie eine Fahne im Wind weht, wenn die Muskulatur des Gaumens gestört ist, das heißt, wenn sie aus verschiedenen Gründen nicht die normale Spannung entwickeln kann. Der Unterkiefer hängt dann herab, der Schlafende zieht die Luft falsch herein und die Nasenatmung findet in der Regel nur völlig unzureichend statt. Nun kann man sich fragen, warum es dazu kommt, schließlich schnarcht kein Mensch, weil es das wünscht, außer vielleicht ein Kabarettist und der auch nur im Wachzustand und zur Unterhaltung anderer.

Genetisch gibt es eine Reihe von Faktoren wie zum Beispiel die gekrümmte Nasenscheidewand oder auch eine chronische Bronchitis, die das Schnarchen begünstigen und auch zu dessen dauerhafter Ausprägung beitragen. Klar, eine Atemwegserkrankung wie die bloße Grippe verstopfen unsere Nase auch und das dazugehörige Schnarchen geht meistens schnell wieder weg. Eine Staublunge hingegen oder eine bestehende Allergie geht eben nicht mehr weg und verursacht die genannten Probleme dauerhaft. Da muss dann operiert oder oft genug mit starken Medikamenten dem entgegengewirkt werden – mit nicht selten zweifelhaftem Erfolg! Eine Allergie bleibt zudem oft unbemerkt, wird sie jedoch erfolgreich behandelt, geht auch ein darauf zurückzuführendes Schnarchen wieder weg.

Andere Faktoren sind natürlich all die Gifte, die wir im Alltag so gerne zu uns nehmen. So sind zum Beispiel Medikamente sehr oft Schnarchattacken verantwortlich, sie abzusetzen ist leider auch manchmal keine Option. Wer davon betroffen ist, berät sich mit seinem Arzt, es gibt hin und wieder auch alternative Behandlungsmethoden. Anders sieht es beim Rauchen aus: Nikotin und Tabak verstopfen die Nase, lassen die Schleimhäute austrocknen und führen unausweichlich zum Schnarchen. Ähnlich der Alkohol: Der Schlummertrunkt bringt den Biorythmus durcheinander und die nächtlichen Atemaussetzer sind dann keine Seltenheit mehr. Lieber darauf verzichten! Und wer zu dick ist, sollte ruhig ein wenig abnehmen, das kommt der Atmung allemal zu gute. Dicke Menschen schlafen nicht selten auf dem Rücken – das ist dem Luftholen durch die Nase nicht sonderlich förderlich.

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